Bei seinem Besuch im o.b.® Werk in Wuppertal gewann Herr Dr. Kippels Einblicke in die Tampon-Produktion. Die Werksbesichtigung bildete zugleich den Rahmen für einen Austausch zu zentralen gesundheitspolitischen Zukunftsfragen, bei dem Prävention, Selbstfürsorge sowie Tabak- und Nikotinkontrolle im Mittelpunkt standen.
Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Gesundheit, Dr. Georg Kippels MdB, besuchte am Donnerstag, den 16. Juli, das o.b.® Werk in Wuppertal. Vor Ort gewann er umfassende Einblicke in die Tampon-Produktion. Rund 2 Milliarden Tampons verlassen jährlich den Standort Wuppertal – und bieten Frauen weltweit verlässlichen Schutz für einen aktiven Alltag während der Menstruation.
Das o.b.® Werk verbindet industrielle Tradition mit zukunftsorientierter Fertigung. Bereits seit 1950 werden hier Tampons an hochspezialisierten Produktionsanlagen hergestellt, die zum Teil von eigenen Ingenieuren entwickelt wurden. Innovation ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor, um das o.b.® Tampon Portfolio kontinuierlich an die Bedürfnisse der Verbraucherinnen anzupassen.
Im Anschluss an den Rundgang wurden im Fachgespräch mit Dr. Kippels aktuelle gesundheitspolitische Herausforderungen und Handlungsfelder diskutiert. Im Fokus standen die Potenziale von Prävention und Selbstfürsorge für ein nachhaltig leistungsfähiges Gesundheitssystem. Kenvue trägt mit seinem Produktportfolio und Aufklärungsangeboten dazu bei, Selbstfürsorge und Prävention zu stärken, damit Menschen länger gesund bleiben und vermeidbare Folgebelastungen für die Gesundheit des Einzelnen und unser Gesundheitssystems verringert werden können.
Selbstfürsorge und Tabak- und Nikotinkontrolle als Bausteine wirksamer Prävention
Ein Schwerpunkt des Gesprächs war der Austausch zur Frage, wie Prävention in Deutschland wirksamer verankert werden kann – insbesondere mit Blick auf Tabak- und Nikotinkontrolle und die Notwendigkeit, die gesundheitlichen und finanziellen Folgelasten zu senken. Denn Rauchen bleibt das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland: Rund jede dritte Person ab 14 Jahren raucht[1], die Folgekosten für das Gesundheitssystem belaufen sich auf jährlich rund 30 Milliarden Euro[2]. Zugleich nimmt vor allem bei jungen Menschen der Konsum neuartiger Nikotinprodukte wie E-Zigaretten (Vapes) und Nikotinbeutel deutlich zu.[3]
Vor dem Hintergrund der jüngst gestarteten Präventionsoffensive des Bundesministeriums für Gesundheit unterstrich Kenvue die Notwendigkeit eines klaren politischen Bekenntnisses zur Rauchprävention sowie eine zielgerichtete Regulierung neuartiger Nikotinprodukte.
In diesem Zusammenhang wurde auch die wichtige Rolle von Selbstfürsorge diskutiert, denn Prävention beginnt im Alltag der Menschen – und kann das Gesundheitssystem gezielt entlasten, wenn niedrigschwellige Angebote, evidenzbasierte Unterstützung, gesundheitliche Aufklärung und politische Rahmenbedingungen ineinandergreifen.
Wir danken Herrn Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Georg Kippels für den offenen Austausch und freuen uns darauf, den weiteren Prozess rund um die Präventionsoffensive aktiv zu begleiten.
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[1] DEBRA Study. (2026). Deutsche Befragung zum Rauchverhalten. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Allgemeinmedizin.
[2] Deutsches Krebsforschungszentrum, & Deutsche Krebshilfe. (2025). Tabakatlas Deutschland 2025 (1. Aufl.). Nationales Krebspräventionszentrum. https://www.dkfz.de/fileadmin/user_upload/Aktuelles/Download/Tabakatlas-Deutschland-2025.pdf
[3] Orth, B., & Nitzsche, A. (2026). Die Drogenaffinität Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland 2025: Teilband Tabak und andere nikotinhaltige Produkte. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit. https://doi.org/10.17623/BIOEG:Q3-DAS25-TAB-DE-1.0